Einer Mitteilung von ABB zufolge hat der Zürcher Technologiekonzern im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Konzernumsatz in Höhe von 34,31 Milliarden Dollar erzielt. Gegenüber 2016 entspricht dies einer Steigerung um 1 Prozent. Das operative Ergebnis (EBITA) ging im selben Zeitraum um 1 Prozent auf 4,13 Milliarden Dollar zurück. Als Konzerngewinn konnten 2,21 Milliarden Dollar ausgewiesen werden, 17 Prozent mehr als 2016 realisiert worden waren.
„Im Übergangsjahr 2017 haben wir ABB weiter fokussiert und gestärkt“, wird ABB-CEO Ulrich Spiesshofer in der Mitteilung zitiert. „Die Zahlen für das Jahr 2017 sind durch unsere umfassende Transformation belastet. Mit gezielten Massnahmen zur Verlagerung des Unternehmensschwerpunktes haben wir unsere Wettbewerbsfähigkeit verbessert, Wachstumssegmente adressiert und Geschäftsrisiken gesenkt.“
Für die leichte Umsatzsteigerung zeichneten 2017 die Geschäftsbereiche Elektrifizierungsprodukte sowie Robotik und Antriebe verantwortlich. In den Bereichen Industrieautomation und Stromnetze gingen die Umsätze dagegen zurück. Der im Vergleich zum Umsatzwachstum hohe Anstieg des Konzerngewinns wird in der Mitteilung auf „niedrigere transformationsbedingte Restrukturierungskosten und restrukturierungsbedingte Aufwendungen sowie Gewinne aus den Geschäftsveräusserungen“ zurückgeführt. hs

