Klingelnberg will Effizienz steigern

Zürich - Die globale Wachstumsschwäche hat die Umsätze bei Klingelnberg im ersten Halbjahr 2019/20 hinter die Vorjahreswerte zurückgeworfen. Der Zürcher Maschinenbauer reagiert mit einem umfassenden Effizienzsteigerungsprogramm.

Einer Mitteilung von Klingelnberg zufolge hat der Zürcher Maschinenbauer in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2019/20 einen Nettoumsatz von 88,4 Millionen Euro erwirtschaftet. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum waren noch 99,1 Millionen Euro Umsatz verbucht worden. Das operative Betriebsergebnis (EBIT) ging im selben Zeitraum um 5,3 Millionen Euro auf einen Verlust von 10,0 Millionen Euro zurück.

Jan Klingelnberg, CEO der Klingelnberg Gruppe, macht in der Mitteilung schwindende Wachstumsraten, die Unsicherheit über die Folgen der Handelskonflikte und fehlende politische Richtungsvorgaben zur Zukunft der Mobilität für einen „Investitionsstau in der Automobilindustrie“ verantwortlich.  „Wir steuern proaktiv gegen diese Entwicklung“, erläutert Klingelnberg. Konkret will das Unternehmen „ein umfassendes Programm zur Effizienzsteigerung einleiten“. Im Rahmen dieses Programms denkt Klingelnberg über „die Neuausrichtung der Standortzuständigkeiten für Entwicklung und Produktion, die Zusammenführung bislang mehrfach vorhandener Kompetenzen an einzelnen Standorten des Unternehmens zur Straffung der Organisation sowie die Verschlankung des Produktportfolios“ nach. 

Für das am 31. März kommenden Jahres endende gesamte laufende Geschäftsjahr 2019/20 geht die Klingelnberg Gruppe von einem gegenüber Vorjahr um 15 bis 20 Prozent geringer ausfallenden Umsatz aus. Unter Ausklammerung allenfalls anfallender Aufwendungen für das Effizienzsteigerungsprogramm rechnet das Unternehmen aber mit einem Betriebsergebnis im positiven Bereich. hs

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