Eine Woche lang Unternehmerin und Unternehmer sein

Personal einstellen, Maschinen kaufen, Produkte vermarkten, Investoren überzeugen – als fiktive Geschäftsleitung erfahren die Schülerinnen und Schüler während einer Wirtschaftswoche die betriebswirtschaftlichen Zusammenhänge realitätsnah. Ermöglicht wird das Angebot der ZHK nicht zuletzt durch das Engagement ihrer Mitglieder.

Die Wirtschaftswochen sind eine gemeinsame Initiative der Ernst Schmidheiny Stiftung, der Handelskammern sowie zahlreicher Schweizer Unternehmen. Primäres Anliegen ist es, dass sich jeder junge Mensch mindestens einmal während der Schulkarriere aktiv und praxisnah mit betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen auseinandersetzt, damit Begriffe wie Bilanz, Erfolgsrechnung oder Liquidität keine Fremdwörter bleiben. Gleichzeitig soll das Interesse an Wirtschaftsthemen geweckt werden. Eingeteilt in Gruppen à vier bis fünf Personen und unterstützt durch das Unternehmensplanspiel WIWAG® erfahren die Schülerinnen und Schüler hautnah, was es heisst ein Unternehmen zu führen. Wie im realen Wirtschaftsleben müssen sie für ihre fiktiven Unternehmen Strategien entwickeln, sich mit den Aktivitäten der Konkurrenz und der Marktentwicklung auseinandersetzen, sich organisieren, Marketingkonzepte umsetzen und eine Vielzahl von Entscheidungen fällen.

Steigende Nachfrage: Projektpartner gesucht

Mit ihrem Engagement für die Wirtschaftswochen leisten die ZHK und ihre Partner einen wertvollen Beitrag zur ökonomischen Bildung der Heranwachsenden («Economic Literacy») und damit für den Standort Schweiz. Das Angebot erfreut sich einer wachsenden Nachfrage. In diesem Jahr organisiert die ZHK die Rekordzahl von 21 Wirtschaftswochen für weit über 400 Gymnasiasten aus den Kantonen Zürich und Zug. Für die kommenden Jahre rechnen wir mit einem steigenden Bedarf an Fachlehrerinnen und Fachlehrern sowie an Gastgeber-Unternehmen. Die ZHK ist deshalb auf Ihre Unterstützung angewiesen:

FachlehrerInnen garantieren Praxisbezug

Wichtigster Erfolgsfaktor der Wirtschaftswochen sind die von den Unternehmen delegierten Führungs- und Fachkräfte: Als sogenannte Fachlehrer moderieren sie ehrenamtlich die Wirtschaftswochen und garantieren einen maximalen Praxisbezug. Für viele Fachlehrer stellt die Wirtschaftswoche ein eigentlicher Höhepunkt ihres „Arbeitsjahres“ dar, ermöglicht ihnen ihr Engagement doch eine äussert befriedigende Zusammenarbeit mit Jugendlichen kurz vor deren Karrierewahl. Die ZHK ist auf Mitglieder angewiesen, die das Engagement ihrer Mitarbeiter zu Gunsten der Wirtschaftswoche unterstützen. Sie freut sich über jede neue Fachlehrerin bzw. jeden neuen Fachlehrer – aus KMU oder grossen Unternehmen. 

Als Unternehmen Gastgeber sein

In der Regel finden die Wirtschaftswochen ausserhalb der Schulzimmer – bspw. als Lagerwochen in Jugend- bzw. Bildungszentren – statt, damit sich die Teilnehmer vollständig auf das Thema Wirtschaft konzentrieren können. Zunehmend und mit grossem Erfolg führt die ZHK die Wirtschaftswochen direkt bei Unternehmen durch. Als Gastgeber-Unternehmen unterstützen sie die Wirtschaftswoche, indem sie Räumlichkeiten zur Verfügung stellen. Die teilnehmenden Jugendlichen erhalten damit einen direkten Einblick in den Berufsalltag. Das Unternehmen hat gleichzeitig die Möglichkeit sich zu präsentieren.

Für Informationen zum Engagement eines Unternehmens und von interessierten Mitarbeitern zu Gunsten der Wirtschaftswochen wenden Sie sich gerne an Mario Senn, Leiter Wirtschaftspolitik. Informationen zur Tätigkeit einer Fachlehrerin / eines Fachlehrers finden sich zudem bei der Ernst Schmidheiny Stiftung

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