Josef Widler

Die Mitte

Inwiefern werden Sie sich für den Erhalt und die Stärkung eines wettbewerbsfähigen und attraktiven Wirtschafts-, Innovations- und Forschungsstandorts Zürich einsetzen?

Als Vertreter der Mitte setze ich mich immer für verhältnismässige und konstruktive Lösungen ein. Regulierungen müssen – wenn überhaupt notwendig - in gesundem Mass, intelligent und massgeschneidert sein. Wir brauchen keine Überregulierung, die eine gesunde wirtschaftliche Entwicklung behindert.

Inwiefern setzen Sie sich für im interkantonalen und internationalen Kontext wettbewerbsfähige Steuern sowohl für juristische als auch natürliche Personen ein? Unterstützen Sie in diesem Zusammenhang die Forderung nach der Umsetzung des zweiten Schritts der Steuervorlage 17?

Es ist mir ein Anliegen, dass Zürich ein attraktiver Standort für nationale sowie internationale Unternehmen bleibt. Dazu gehört auch eine moderate Steuerbelastung. Mit der Umsetzung des zweiten Schrittes der Steuervorlage 17 gelingt es, die Steuerbelastung für Unternehmen angemessen zu senken und diesen so mehr finanzielle Freiheiten zu gewähren. Die globalen Bestrebungen einer Steuerharmonisierung sehe ich kritisch. Die Schweiz und ganz speziell Zürich muss ihren steuerwettbewerblichen Vorteil verteidigen. Ich werde mich im Stadtrat immer für eine vernünftige Steuerbelastung der Unternehmen einsetzen. Zürich braucht attraktive Arbeitsplätze und dies erreichen wir nur, wenn die Rahmenbedingungen für die Unternehmen richtig gesetzt sind.

Sind Sie bereit, gerade im Interesse der Standortfragen (Wirtschaft, Forschung, Innovation) mit den anderen bürgerlichen Parteien zusammenzuarbeiten, damit Zürich seine Standortattraktivität sowohl national als auch international steigern kann?

Nur gemeinsam können wir die anstehenden Herausforderungen meistern. Es steht daher ausser Fragen, dass man im bürgerlichen Lager zusammenspannen und Lösungen präsentieren muss, die den Unternehmen und nicht zuletzt den Menschen in Zürich zugutekommen. Als Vertreter der Mitte verstehe ich mich auch als Brückenbauer zwischen den beiden Polen. Erst wenn beide Seiten jeweils von ihren Fundamentalforderungen abweichen, können Lösungen entstehen, die die Stadt Zürich wirklich vorwärtsbringen. Das Wohl der Bewohner der Stadt Zürich muss unser oberstes Ziel sein. 

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