Filippo Leutenegger

Stadtrat, FDP

Inwiefern werden Sie sich für den Erhalt und die Stärkung eines wettbewerbsfähigen und attraktiven Wirtschafts-, Innovations- und Forschungsstandorts Zürich einsetzen?

Als Vorsteher des Schul- und Sportdepartements bin ich für die Bildung, also für das Human Capital zuständig.

In meinem Departement kümmern wir uns um die Bildung der Kinder, welche der wichtigste „Rohstoff“ in unserer Gesellschaft darstellt.  Die Qualität der Volksschule ist für den Bildungsstandort entscheidend für die Stärkung eines attraktiven Standortes Zürich.

Besonders am Herzen liegt mir die Stärkung des Dualen Bildungssystems. Nur dank der der Qualität der Sekundarschule und der Berufslehre können wir neben der universitären Bildung die Qualität der Fachkräfte auf hohem Niveau halten und verbessern. Diese Qualität braucht Zürich und die Schweiz um international wettbewerbsfähig und innovativ zu bleiben.

Inwiefern setzen Sie sich für im interkantonalen und internationalen Kontext wettbewerbsfähige Steuern sowohl für juristische als auch natürliche Personen ein? Unterstützen Sie in diesem Zusammenhang die Forderung nach der Umsetzung des zweiten Schritts der Steuervorlage 17?

Die Steuervorlage 17 ist ein zentrales politisches Geschäft, das unsere Wettbewerbsfähigkeit im interkantonalen und internationalen Wettbewerb stärkt. Nach langem politischen Tauziehen wurde ein akzeptabler Kompromiss gefunden, den Zürich für für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit unbedingt braucht. Der Kanton Zürich erhält u.a. mehr Spielraum bei der Senkung der kantonalen Steuersätze. Der nächste Schritt der Steuervorlage ist eine logische Fortsetzung, den es zu unterstützen gilt. Die Auswirkungen der Pandemie auf den Kanton sollten allerdings in der zeitlichen Umsetzung abgefedert werden.

Sind Sie bereit, gerade im Interesse der Standortfragen (Wirtschaft, Forschung, Innovation) mit den anderen bürgerlichen Parteien zusammenzuarbeiten, damit Zürich seine Standortattraktivität sowohl national als auch international steigern kann?

Die Stärkung des Bildungsstandortes Zürich, als eine der wichtigen Standortfragen, kann nur erreicht werden, wenn die liberalen Kräfte aller Parteien, insbesondere der Bürgerlichen, zusammen die wichtigsten Projekte vorantreiben. Dazu gehören eine hochkarätige Forschung und die Nutzung von technologischen Innovationen im Alltag. Der Abbau von bürokratischen Hürden für Unternehmen, insbesondere für Startups, ist für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit ebenso vital. Die Zusammenarbeit mit anderen bürgerlichen Parteien, gerade in den besagten Bereichen, ist eine wichtige Grundlage um diese Ziele erreichen zu können.  

Zurück zur Übersicht