Sika plant Übernahme von Parex

Baar ZG - Die Umsätze von Sika sind 2018 erstmals auf über 7 Milliarden Franken gestiegen. Im laufenden Jahr plant der Zuger Baustoffkonzern den Kauf der französischen Parex Group. Die Übernahme des Mörtelherstellers soll die Umsätze von Sika auf über 8 Milliarden Franken erhöhen.

Einer Mitteilung von Sika zufolge hat der Zuger Baustoffkonzern im vergangenen Jahr Umsätze in einer Gesamthöhe von 7,09 Milliarden Franken erwirtschaftet. „Mit einer Steigerung von 13,7 Prozent haben wir erstmals die Umsatzmarke von 7 Milliarden Franken übertroffen“, wird Sika-CEO Paul Schuler dazu in der Mitteilung zitiert. Gleichzeitig habe der Konzern „mit elf neuen Fabriken, einer weiteren Ländergesellschaft und vier Firmenübernahmen“ im abgelaufenen Jahr „sehr stark in den Ausbau unserer Supply Chain investiert“. Für das Geschäftsjahr 2018 rechnet Sika mit einem operativen Betriebsergebnis (EBIT) von 940 bis 960 Millionen Franken.

Im laufenden Jahr plant Sika, seine Umsätze auf mehr als 8 Milliarden Franken zu steigern. Dafür hat der Zuger Baustoffkonzern ein verbindliches Übernahmeangebot in Höhe von 2,5 Milliarden Franken für die französische Parex Group unterbreitet. Das derzeit im Besitz des Luxemburger Finanzunternehmens CVC befindliche Unternehmen ist auf die Herstellung verschiedener Mörtel, Fliesenkleber und Abdichtungssysteme spezialisiert. Die in 23 Ländern vertretene Parex Group betreibt weltweit 74 Produktionsstätten.

Die Übernahme von Parex soll Sika Synergieeffekte von 80 bis 100 Millionen Franken im Jahr verschaffen. „Die Geschäftsaktivitäten von Parex und Sika weisen eine starke Komplementarität auf“, erläutert Schuler in der Mitteilung von Sika zum Übernahmeangebot. „Mit der Nutzung der Technologien von Parex als Wachstumsplattform in den 101 Ländern und durch Cross-Selling unserer Produkte über die etablierten Distributionskanäle von Parex sind wir in der Lage, ein nachhaltiges, profitables Wachstum zu erzielen.“ hs

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