Carbon Delta erhält frisches Kapital

Zürich - Carbon Delta schliesst seine erste Investitionsrunde erfolgreich ab. Das Fintech-Unternehmen, dass die Risiken des Klimawandels analysiert, konnte die Zürcher Kantonalbank und die Business Angels des Swiss ICT Investor Clubs überzeugen.

Carbon Delta verbindet Fintech mit dem Klimawandel. Das 2015 gegründete Zürcher Unternehmen berechnet und analysiert die Risiken des Klimawandels für Investitionen. Dabei kooperiert es mit dem Potsdam Institut für Klimafolgenforschung und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich. „Unsere Daten helfen den institutionellen Investoren, Vermögenswerte nachhaltiger zu verwalten und die klimaspezifischen Investment-Risiken und Opportunitäten in regulatorischen Berichten zu veröffentlichen“, wird CEO Oliver Marchand in einer Mitteilungdes Unternehmens zitiert.

Nun konnte Carbon Delta seine erste Investitionsrunde abschliessen. Insgesamt erhält es 1,7 Millionen Franken von der Zürcher Kantonalbank (ZKB) und von den Business Angels des Swiss ICT Investor Clubs. „Die Lösung von Carbon Delta hat das Potenzial, das Bewusstsein für den Klimawandel in der Finanzbranche zu schärfen und eine nachhaltige Wirtschaft zu fördern“, begründet ZKB-Investmentmanager Oliver Huggenberger den Einstieg in das Unternehmen. „Durch die Akquisition von Grosskunden aus der Finanzbranche hat das Team von Carbon Delta die Nachfrage nach klimafreundlichen Praktiken innerhalb der Investment-Community bewiesen.“

Carbon Delta will die frischen Mittel zur beschleunigten Expansion in Europa nutzen. Dafür sind Büros in Potsdam und in Paris vorgesehen. Ausserdem lanciert das Unternehmen im Laufe des Jahres weitere Instrumente für die Finanzbranche, darunter eine automatisierte Berichterstattung gemäss den Empfehlungen der Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD), ein Finanzterminal für Klimarisiken und gemeinsam mit dem Potsdam Institut eine detaillierte Extremwetteranalyse, schreibt das Unternehmen. stk

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