Bossard bleibt auf Wachstumskurs

Zug - Trotz schwieriger Marktbedingungen hat die Bossard Gruppe ihre Umsätze im Geschäftsjahr 2019 im Jahresvergleich leicht steigern können. Dabei legten die Umsätze in Asien und Europa sowohl organisch als auch akquisitionsbedingt zu. In Amerika wurde hingegen ein Rückgang verbucht.

Einer Mitteilung der Bossard Gruppe zufolge hat der Zuger Schrauben- und Logistikkonzern im Geschäftsjahr 2019 Umsätze in Gesamthöhe von 876,2 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum von 1,9 Prozent in Lokalwährungen und 0,6 Prozent in Franken. Dabei wurde das Wachstum 2019 vor allem von den von der Bossard Gruppe getätigten Übernahmen getragen. Akquisitionsbereinigt gingen die Umsätze innert Jahresfrist hingegen um 3,3 Prozent in Franken zurück.

„Trotz der abgeschwächten Konjunktur, des Handelskonflikts zwischen den USA und China und der zunehmenden Frankenstärke“ kann die Gruppe aber in Europa und Asien weiteres Wachstum ausweisen, heisst es in der Mitteilung weiter. In der Marktregion Europa wurde dabei ein Wachstum von 3,0 Prozent in Franken auf 507,7 Millionen Franken realisiert. In der Mitteilung streicht Bossard hier den Beitrag der Übernahme von BRUMA und Boysen hervor. Das organische Wachstum in Europa gibt der Konzern mit 0,5 Prozent in Lokalwährungen an.

In Asien sei Bossard 2019 „trotz des Handelskonflikts zwischen den USA und China erneut deutlich gewachsen“, heisst es in der Mitteilung weiter. Hier lagen die Umsätze 2019 mit 150,1 Millionen Franken um 9,4 Prozent in Franken über dem Vorjahreswert. Das organische Wachstum betrug im selben Zeitraum 3,8 Prozent. In Amerika gingen die Umsätze von Bossard innert Jahresfrist hingegen um 9,3 Prozent in Franken auf 218,4 Millionen Franken zurück. hs

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