Besprechungen müssen besser organisiert werden

Zürich - Laut einer Erhebung der Terminfindungsplattform Doodle halten Mitarbeitende zwei Drittel ihrer Besprechungen für überflüssig oder eine reine Zeitverschwendung. Um dieses Problem zu lösen, müssten die Besprechungen besser organisiert und Ziele klarer festgelegt werden.

Die Tamedia-Tochter Doodle hat eine neue Erhebung zu Meetings veröffentlicht. Dafür wurden 6528 Mitarbeitende in der Schweiz, Deutschland, Grossbritannien und den USA befragt und zusätzlich Daten von 19 Millionen über Doodle organisierte Besprechungen ausgewertet.

Ein durchschnittlicher Arbeitnehmer verbringt laut Doodle rund drei Stunden pro Woche in Meetings und bewertet zwei Drittel der Besprechungen als überflüssig oder eine reine Zeitverschwendung. Ein Drittel der Befragten kann zu den meisten Meetings keinen Beitrag leisten. Für über die Hälfte der Befragten ist Telefonieren oder Nachrichten schreiben während einer Besprechung unakzeptabel. Die meisten können sich zudem erfolgreiche Meetings nur mit einer klaren Zielsetzung vorstellen. Rund ein Drittel der Befragten sieht Besprechungen auch als den grössten Kostenfaktor im Unternehmen.

„Viele Unternehmen leiden unter der nachlässigen Organisation von Meetings“, sagt Gabriele Ottino, Managing Director von Doodle. Insbesondere betreffe dies auch rund 25 Prozent der Arbeitnehmer, die durchschnittlich an fünf oder mehr Meetings pro Woche teilnehmen. Der Doodle-Bericht soll helfen zu verstehen, was eine schlechte Besprechung ausmacht und wie sich dies auf den Arbeitsalltag auswirkt. ssp

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