Barry Callebaut wächst schneller als der Markt

Zürich - Barry Callebaut hat seine Verkaufsmenge an Schokoladenprodukten in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres um 5,9 Prozent steigern können. Der globale Schokoladenmarkt brachte es demgegenüber nur auf ein Wachstum von 0,9 Prozent.

Einer Mitteilung von Barry Callebaut zufolge hat der Zürcher Schokoladen- und Kakaoproduzent in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2018/19 Produkte im Umfang von 1.589.181 Tonnen abgesetzt. Gegenüber der von September 2017 bis Mai 2018 verkauften Menge entspricht dies einem Wachstum von 5,0 Prozent. Im Schokoladengeschäft wurde ein Volumenwachstum von 5,9 Prozent realisiert. Damit wuchs Barry Callebaut deutlich stärker als der globale Schokoladenmarkt, der im selben Zeitraum ein Wachstum von 0,9 Prozent aufwies. Die Umsätze von Barry Callebaut legten im Berichtszeitraum um 5,7 Prozent auf 5,5 Milliarden Franken zu.

„Wir sind zuversichtlich, dass wir unsere aktuellen Mittelfristziele erreichen werden“, wird Antoine de Saint-Affrique, CEO der Barry Callebaut Gruppe, in der Mitteilung zitiert. Die Gruppe strebe auch in Zukunft „ein kontinuierliches, über dem Markt liegendes Volumenwachstum und eine Steigerung unserer Profitabilität an“. Für die Geschäftsjahre 2019/20 bis 2021/22 hat sich Barry Callebaut ein durchschnittliches Volumenwachstum von 4 bis 6 Prozent jährlich und eine über dem Volumenwachstum liegende Steigerung des Betriebsergebnisses zum Ziel gesetzt. 

Zur positiven Entwicklung im Berichtszeitraum haben alle Marktregionen von Barry Callebaut beigetragen. In der Region Europa, Naher Osten und Afrika legte die Verkaufsmenge um 5,3 Prozent auf 732.278 Tonnen zu. Die Umsätze konnten um 0,6 Prozent auf 2,33 Milliarden Franken verbessert werden. In der Region Nord- und Südamerika wurde ein Volumenwachstum von 6,0 Prozent auf 424.216 Tonnen realisiert. Die Umsätze stiegen um 11,0 Prozent auf 1,37 Milliarden Franken an. Die Region Asien und Pazifik trug mit einem Volumenwachstum von 10,1 Prozent auf 87.543 Tonnen zur Entwicklung bei. Die Umsätze legten gleichzeitig um 10,0 Prozent auf 303,6 Millionen Franken zu. hs

Zurück zur Übersicht