JA zur Begrenzung des Pendlerabzugs auf 5000 Franken

Die Forderung nach einer Beschränkung des Arbeitswegkostenabzugs hat auch den Kanton Zürich erfasst. Mit einer Obergrenze von 5000 Franken bleibt Zürich bei den Staatsteuern immer noch grosszügiger als der Bund. Dem vorliegenden Kompromiss kann aus Wirtschaftssicht zugestimmt werden.

Heute können «die notwendigen Kosten für Fahrten zwischen Wohn- und Arbeitsstätte» bei den Staats- und Gemeindesteuern unbegrenzt in Abzug gebracht werden. Als eine Massnahme der Leistungsüberprüfung 2016 (Lü16) ha…

  • 30.08.2017, 08:12
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Ja zu mehr Selbstständigkeit von KSW und IPW

Das Kantonsspital Winterthur (KSW) und die Integrierte Psychiatrie Winterthur (IPW), heute als öffentlich-rechtliche Anstalten organisiert, sollen als Aktiengesellschaften mehr Selbstständigkeit erhalten. Gegen dieses Vorhaben wurde das fakultative Referendum ergriffen.

Für eine organisatorische Verselbständigung sprechen gleich mehrere Punkte: Erstens ist unter der leistungsbezogenen Spitalfinanzierung und -planung die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern. Insbesondere das KSW braucht g…

  • 27.03.2017, 11:16
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Nein zur Abschaffung von Frühenglisch

Kein Englisch mehr auf der Primarschulstufe. Das wäre die Folge bei einer Annahme der Initiative «Mehr Qualität – eine Fremdsprache an der Primarschule». Gegen dieses Vorhaben sprechen vielerlei Gründe, die auch für die Zürcher Wirtschaft wesentlich sind.

Die Initiative will durch Anpassung des Volksschulgesetzes und nötigenfalls durch eine Änderung oder Kündigung des HarmoS-Konkordats erreichen, dass die zweite Fremdsprache erst auf der Sekundarstufe eingeführt wird. Gleichzeitig soll der Regi…

  • 27.03.2017, 11:09
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NEIN zur Umsetzungsvorlage der Kulturlandinitiative

Obwohl der Kanton Zürich nach der Annahme der Kulturlandinitiative eine griffige Richtplanrevision vorgenommen hat, soll der Kulturlandschutz noch weiter verschärft werden. Die Regelung schiesst jedoch übers Ziel hinaus und schadet der wirtschaftlichen Entwicklung sowie der Standortattraktivität.

Im Juni 2012 stimmte das Zürcher Stimmvolk der Kulturlandinitiative der Grünen knapp zu. Die nun vorliegende Umsetzung bezweckt durch eine Anpassung des Planungs- und Baugesetzes, dass über alle ökolog…

  • 28.10.2016, 10:08
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Breite Allianz gegen Umsetzungsvorlage der Kulturlandinitiative

Eine breite Allianz (darunter auch die Zürcher Handelskammer) wehrt sich gegen die Umsetzungsvorlage der Kulturlandinitiative, welche am 27. November 2016 zur Abstimmung kommt. Seit Annahme der Initiative wurden diverse Massnahmen auf nationaler und kantonaler Ebene getroffen, dank denen die Kernanliegen bereits umgesetzt wurden. Es ist erfüllt, was sinnvoller Kulturlandschutz ist. Eine Radikalisierung des Planungs- und Baugesetzes würde hingegen die nachhaltige Entwicklung des Kantons Zürich v…

  • 07.10.2016, 15:59
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Nein zur Krippen-Steuer

Mit einer neuen Unternehmensabgabe sollen zusätzliche Betreuungsplätze geschaffen und Eltern finanziell entlastet werden. Damit setzt die Initiative „bezahlbare Kinderbetreuung für alle“ der Alternativen Liste eindeutig auf das falsche Mittel, um das Angebot an familienergänzender Kinderbetreuung zu verbessern.

Die Initiative der Alternativen Liste des Kantons Zürich (AL) fordert die Einrichtung eines kantonalen Fonds für die familienergänzende Kinderbetreuung. Zum einen sollen mit den Geldern E…

  • 08.09.2016, 08:30
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ZHK sagt dreimal NEIN und zweimal JA

Die Zürcher Handelskammer (ZHK) hat die Parolen zu den Abstimmungen vom
5. Juni 2016 beschlossen. Auf städtischer Ebene befürwortet die ZHK die Sanierung des Kongresshauses und der Tonhalle. Bei den eidgenössischen Vorlagen lehnt sie die drei Volksinitiativen «Pro Service public», «Für ein bedingungsloses Grundeinkommen» und «Für eine faire Verkehrsfinanzierung» ab. JA sagt die ZHK hingegen zur Änderung des Asylgesetzes.

Der Vorstand der Zürcher Handelskammer (ZHK) hat die Parolen für die Volk…

  • 19.05.2016, 10:00
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Für eine starke Kongressinfrastruktur

Am 5. Juni befindet das Stadtzürcher Stimmvolk über die Zukunft von Tonhalle und Kongresshaus. Die Abstimmung ist wegweisend für die Stadt Zürich als Austragungsort von Wirtschaftsanlässen und Kongressen.

Der Renovationsbedarf der 1895 erbauten Tonhalle sowie des 1939 ergänzten Gebäudekomplexes des Kongresshauses ist augenscheinlich akut: Die Infrastruktur ist angestaubt, eine zeitgemässe Technik fehlt, Bausünden der Vergangenheit stören und behindern. Die Kapazitäten des Kongresshauses genügen…

  • 21.04.2016, 10:36
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ZHK sagt viermal NEIN und einmal JA

Die Zürcher Handelskammer (ZHK) hat die Parolen zu den Abstimmungen vom 28. Februar 2016 beschlossen. Auf kantonaler Ebene bekämpft die ZHK die Lohndumping-Initiative. Bei den eidgenössischen Vorlagen lehnt sie die «Durchsetzungsinitiative» sowie die beiden Volksinitiativen «Keine Spekulation mit Nahrungsmitteln!» und «Für Ehe und Familie - gegen die Heiratsstrafe» ab. JA sagt die ZHK hingegen zur Sanierung des Gotthard-Strassentunnels.

Der Vorstand der Zürcher Handelskammer (ZHK) hat die Parol…

  • 04.02.2016, 10:56
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Zürcher Wirtschaft lahmlegen?

Am 28. Februar 2016 stimmt der Kanton Zürich über die Volksinitiative zur «Durchsetzung der minimalen Lohn- und Arbeitsbedingungen (Lohndumping-Initiative)» ab. Mit dieser Initiative fordern die Gewerkschaft UNIA und linke Kreise zusätzliche kantonale Zwangsmassnahmen zur Durchsetzung von minimalen Lohn- und Arbeitsbedingungen.

Laut den Initianten ist mit den heutigen Massnahmen dem weitverbreiteten Lohndumping nicht mehr beizukommen und die Behörden weigerten sich, etwas dagegen zu unternehmen…

  • 14.12.2015, 08:56
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JA zur Limmattalbahn

Die Limmattalbahn entlastet Schiene und Strasse von Zürich bis Baden. Sie wertet das Limmattal auf und macht die Region attraktiver. Vom gestärkten Standort profitiert der ganze Kanton Zürich. Der ZHK-Vorstand empfiehlt deshalb den Stimmberechtigten, am 22. November 2015 dem zukunftweisenden Projekt zuzustimmen.

Immer mehr Leute wohnen oder arbeiten im Limmattal. Dadurch steigt die Verkehrsbelastung. Die Kantone Zürich und Aargau planen und finanzieren deshalb gemeinsam eine umfassende Verkehrs…

  • 09.11.2015, 13:14
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ZHK sagt zweimal NEIN und zweimal JA

Die Zürcher Handelskammer (ZHK) hat die Parolen zu den Abstimmungen vom 14. Juni 2015 beschlossen. Sie sagt NEIN zur Einführung einer eidgenössischen Erbschaftsteuer. Auch die Änderung des Bundesgesetzes über Radio und Fernsehen (RTVG) lehnt sie ab. Zweimal JA sagt die ZHK hingegen zu den beiden kantonalen Volksinitiativen «Ja zu fairen Gebühren im Kanton» und «Ja zu fairen Gebühren in den Gemeinden».

Der Vorstand der Zürcher Handelskammer (ZHK) hat die Parolen für die eidgenössische Volksabsti…

  • 20.05.2015, 08:15
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Erfreulicher Ausgang der Zürcher Wahlen

 

Die kantonalen Wahlen liegen hinter uns. Sowohl erfreuliche als auch eher nachdenklich stimmende Erkenntnisse lassen sich daraus ziehen. Zuerst zu letzteren: Die Wahlbeteiligung war unterirdisch tief. Nur rund ein Drittel der Zürcher Stimmberechtigten bewegte sich an die Urne. Von jenen, die zu Hause bleiben, gibt ein Viertel an, sich für Politik grundsätzlich nicht zu interessieren. Mehr als schade – vielmehr eine verpasste Chance! Denn wer nicht mitbestimmt, über den wird bestimmt.

Erfreuli…

  • 24.04.2015, 13:57
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Aus Überzeugung für die Top5

Auf der Grundlage eines gemeinsamen Programmes treten die bürgerlichen Kräfte miteinander zur Wahl in den Regierungsrat an. Dies ist aus Sicht der Wirtschaft erfreulich. Unser Kanton ist heute ein attraktiver Standort für Unternehmen. Dies ist jedoch keine Selbstverständlichkeit und auch nicht einfach gottgegeben. Denn zum einen schläft die Konkurrenz nicht, zum anderen gibt es genügend Kräfte in unserem Land, die mit Verve daran arbeiten, die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft zu verschlech…

  • 20.02.2015, 08:23
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Pistenveränderungen vors Volk!

Unser Wirtschaftsstandort ist attraktiv, doch das ist keine Selbstverständlichkeit. Man muss ihn pflegen und dazu Sorge tragen. Verschiedene Faktoren entscheiden darüber, ob ein Standort als für die Wirtschaft attraktiv beurteilt wird, oder nicht: Politische Stabilität und Rechtssicherheit gehören dazu, ein gemässigtes Steuerniveau, gute Bildungs- und Forschungseinrichtungen und «last but noch least» eine funktionierende Infrastruktur. Dazu zählt auch ein Flughafen, und zwar einer, der eine in…

  • 31.10.2014, 08:48
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